Häu­fi­ge Fra­gen

Zusam­men­ar­beit mit 3di

Wie kann ich bei 3di ein Implan­tat bestel­len?

Als Medi­zi­ner kön­nen Sie unkom­pli­ziert per E‑Mail oder tele­fo­nisch eine Anfra­ge an uns rich­ten. Gern bereits inkl. der Über­sen­dung der CT-Daten des Pati­en­ten. Unser Anfra­ge­for­mu­lar bie­tet Ihnen eine Ori­en­tie­rung, wel­che Infor­ma­tio­nen wir benö­ti­gen. Selbst­ver­ständ­lich arbei­ten wir auch mit anony­mi­sier­ten Pati­en­ten-IDs.

Tel.: +49 (0) 36 41–50 96 0
E‑Mail: contact@3di.de

Wel­che Vor­tei­le ent­ste­hen durch die pati­en­ten­spe­zi­fi­schen Implan­ta­te von 3di?

Ver­rin­ger­ter Auf­wand für den Chir­ur­gen, gerin­ge­res Risi­ko für den Pati­en­ten und weni­ger Fol­ge­be­hand­lun­gen sowie gerin­ge­re Gesamt­kos­ten für die Behand­lung durch:

  • Exak­te Anpas­sung an das Defekt­ge­biet
  • Höchs­te Genau­ig­keit auch bei belie­bi­ger Kom­ple­xi­tät
  • Mate­ri­al­un­ab­hän­gig­keit des Her­stel­lungs­ver­fah­rens
  • kur­ze Her­stell­zei­ten und ter­min­treue Lie­fe­rung zum OP-Ter­min
Wie lang ist die Her­stell­zeit für ein Implan­tat von 3di?

In der Regel benö­ti­gen wir ca. 3 Arbeits­ta­ge, sind aber für Not­fäl­le in der Lage, das Implan­tat auch inner­halb von 48 Stun­den bereit­zu­stel­len.

Wel­che Mate­ria­li­en kön­nen ver­wen­det wer­den?

Grund­sätz­lich kön­nen alle kli­nisch getes­te­ten und zuge­las­se­nen Mate­ria­li­en mit unse­rem Ver­fah­ren bear­bei­tet wer­den. Aktu­ell arbei­ten wir mit PEEK, BIOVERIT®II und Titan (Titan­le­gie­rung Ti6Al4V), da sich beim Ein­satz die­ser Mate­ria­li­en die meis­ten Vor­tei­le erge­ben. Der Mate­ri­al­ein­satz rich­tet sich nach dem Defekt und dem Defekt­ge­biet und wird durch den behan­deln­den Medi­zi­ner in Abspra­che mit 3di fest­ge­legt.

Patienten­spezifische Implan­ta­te von 3di

Wie kom­plex kön­nen die Implan­ta­te sein?

Nahe­zu jede belie­bi­ge Kno­chen­struk­tur des mensch­li­chen Schä­dels kann nach­ge­bil­det wer­den. Die Her­stel­lungs­ge­nau­ig­keit beträgt < 0,5 mm. Maß­geb­lich ist die Güte der uns über­las­se­nen CT-Daten (Alter, Schicht­ab­stand).

Unter wel­chen Aspek­ten wird die Form gestal­tet?

Der funk­tio­nel­le Schutz wird gewähr­leis­tet und die äuße­re Form des Pati­en­ten wie­der­her­ge­stellt oder bei gene­tisch beding­ten Defek­ten ent­schei­dend ver­bes­sert.

Kön­nen Weich­ge­we­be­de­fi­zi­te mit dem Implantat/Augmentat aus­ge­gli­chen wer­den?

Sofern es die Haut­ver­hält­nis­se des Pati­en­ten zulas­sen, kön­nen Weich­ge­we­be­de­fi­zi­te gege­be­nen­falls aus­ge­gli­chen wer­den. Dies soll­te aller­dings unbe­dingt vor­ab mit dem zustän­di­gen Kon­struk­teur bespro­chen wer­den.

Wie kön­nen die Implan­ta­te ste­ri­li­siert wer­den?

Da die Implan­ta­te nicht ste­ril gelie­fert wer­den, ist jeder ver­sen­de­ten CAD-Plas­tik eine detail­lier­te Rei­ni­gungs- und Ste­ri­li­sa­ti­ons­an­lei­tung (Dampf­ste­ri­li­sa­ti­on, 134 °C) bei­gefügt. Unse­re Implan­ta­te sind zur Reste­ri­li­sa­ti­on (max. 2 Wie­der­auf­be­rei­tungs­zy­klen) geeig­net. Die Ent­schei­dung über einen erneu­ten Ein­satz am Pati­en­ten obliegt aber in jedem Fal­le dem behan­deln­den Medi­zi­ner.

Hart- und Weich­ge­we­be Modelle von 3di

Wel­che Arten von Model­len gibt es bei 3di?

Wir haben eine gan­ze Rei­he von Model­len im Ange­bot. Unse­re Schä­del­mo­del­le bil­den ver­schie­de­ne knö­cher­ne Ana­to­mien im Kopf­be­reich ab und sind auf Anfra­ge hin auch pati­en­ten­spe­zi­fisch her­stell­bar (Nut­zung rea­ler CT-Daten). Dies kann sich für die OP-Pla­nung erleich­ternd und kos­ten­sen­kend aus­wir­ken. Eben­falls als Hart­ge­we­be­mo­dell ((Link)) sind ana­to­misch genaue Übungs­mo­del­le vom Fel­sen­bein ver­füg­bar. Sie bil­den neben knö­cher­nen Antei­len auch Blut­ge­fä­ße und inne­re Organ ab. Durch eine far­bi­ge Hin­ter­le­gung unter­stüt­zen Sie den Lern­pro­zess in der Fach­arzt­aus­bil­dung opti­mal.
Unse­re Weich­ge­we­be­mo­del­le ((Link)) bestehen aus einer der Haut oder dem Knor­pel nach­emp­fun­de­nen Sili­kon­schicht. Das Rhi­no­plas­tik­mo­dell ent­hält außer­dem einen künst­li­chen Nasen­knor­pel mit Über­gang in den knö­cher­nen Bereich. Es kön­nen ver­schie­de­ne OP- und Naht­tech­ni­ken dar­an geübt und simu­liert wer­den. Damit sind sie bei der Aus- und Wei­ter­bil­dung von Medi­zi­nern eine unkom­pli­zier­te Mög­lich­keit für Trai­nings und Work­shops.

Was bringt mir eine Nut­zung der Weich­ge­we­be­mo­del­le?

Unkom­pli­zier­te und kurz­fris­ti­ge Ver­wen­dung durch ein­fa­che Ver­füg­bar­keit. Das wie­der­hol­te Üben von rele­van­ten OP-/Naht­tech­ni­ken wird so deut­lich ver­ein­facht. Die Grund­kör­per sind wie­der­be­schicht­bar, so dass der Mate­ri­al­ein­satz und damit der Preis ab der zwei­ten Bestel­lung gerin­ger aus­fal­len.

Was kos­ten die Modelle?

Die Prei­se vari­ie­ren je nach Grö­ße und Funk­ti­ons­um­fang des Modells. Wen­den Sie sich gern mit einer Anfra­ge an uns und wir sen­den Ihnen die aktu­el­le Preis­lis­te oder erstel­len Ihnen direkt ein kon­kre­tes Ange­bot.

Für Medi­zi­ner und Pati­en­ten

Wozu wird der Implan­tat­pass benö­tigt?

Der Implan­tat­pass ent­hält wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen für den Pati­en­ten und sei­ne behan­deln­den Medi­zi­ner. Gesund­heits­ein­rich­tun­gen sind ver­pflich­tet, für Pati­en­ten mit pati­en­ten­spe­zi­fi­schen 3di-Implan­ta­ten einen Implan­tat­pass aus­zu­hän­di­gen.
Er ent­hält Anga­ben wie Vor- und Nach­na­me des Pati­en­ten, Name des Her­stel­lers sowie Bezeich­nung, Art und Typ des Medi­zin­pro­duk­tes und eine ein­deu­ti­ge Pro­dukt­num­mer. Das Datum der Implan­ta­ti­on und der Name der ver­ant­wort­li­chen Per­son und Ein­rich­tung, in der die Implan­ta­ti­on durch­ge­führt wur­de, müs­sen eben­falls ein­ge­tra­gen wer­den.
Mit Hil­fe des Implan­tat­pas­ses ist eine ein­deu­ti­ge Iden­ti­fi­zie­rung des ver­wen­de­ten Pro­duk­tes ohne Ver­zö­ge­rung mög­lich. Dies kann in ver­schie­de­nen Situa­tio­nen sehr wich­tig sein, z. B.:

  • Not­fall­ver­sor­gung (bei Unfäl­len o. ä.)
  • Rei­se­tä­tig­keit (Nach­weis bspw. bei Flug­ha­fen­kon­trol­len)
  • erleich­ter­te Kom­mu­ni­ka­ti­on für Arzt und Pati­ent (kla­re Doku­men­ta­ti­on, voll­stän­di­ge Kran­ken­ge­schich­te)

Ach­ten Sie also nach dem Ein­griff dar­auf, dass Sie einen Implan­tat­pass erhal­ten (Pati­ent) bzw. aus­ge­ben (medi­zi­ni­sche Ein­rich­tung) und bewah­ren Sie die­sen griff­be­reit auf.

Was mache ich bei Ver­lust des Implan­tat­pas­ses?

Für das Aus­stel­len eines neu­en Implan­tat­pas­ses wen­den Sie sich bit­te immer zuerst an die kli­ni­sche Ein­rich­tung, in wel­cher die Implan­ta­ti­on vor­ge­nom­men wur­de. Nur die­se Ein­rich­tung kann einen neu­en Implan­tat­pass mit Stem­pel und Unter­schrift zur Gül­tig­keit brin­gen und ent­spre­chend aus­hän­di­gen.

Ich habe eine ganz ande­re Fra­ge zu den pati­en­ten­spe­zi­fi­schen Implan­ta­ten von 3di – wohin kann ich mich wen­den?

Für alle Fra­gen zur Her­stel­lung der Kra­nio­plas­ti­ken oder den Ablauf bereits exis­tie­ren­der Fäl­le, errei­chen Sie uns unter der fol­gen­den Tele­fon­num­mer: +49 (0)36 41–50 96 0 sowie per E‑Mail unter contact@3di.de. In der Kate­go­rie Kon­takt fin­den Sie zudem wei­te­re Ansprech­part­ner.

Bit­te beach­ten Sie jedoch, dass alle medi­zi­nisch rele­van­ten Fra­gen nur durch das medi­zi­ni­sche Fach­per­so­nal bzw. den behan­deln­den Medi­zi­ner beant­wor­tet wer­den kön­nen und wir dazu kei­ne Aus­kunft geben.